Badische Jugendmannschaftsmeisterschaften. Das erste richtig große Schachturnier für mich.

Freitagabend – Der Aufbau beginnt

Angesetzt war der Aufbau gegen 16 Uhr, aber am Ende wurde der Start auf 19 Uhr verschoben. Zuerst ging es darum einen kleinen Kiosk mit Kleinigkeiten und Süßigkeiten aufzubauen. Die Auswahl war dann letztendlich auch relativ groß. Von Mentos bis NicNacs gab es alles. Dabei spielte ich während des Aufbaus eine kleine Rolle als Vorkoster und bediente mich an den Gummibärchen, weil ich einen Irrehunger hatte. Fazit: Die Gummibärchen waren nicht vergiftet. Dann ging es schon zum Aufbau der Turnierhalle. Es wurden Plakate aufgehängt und die schon mal die Tische und Stühle reingetragen und letztendlich die Schachbretter aufgebaut. Ich kann sagen, dass es viele Schachbretter waren, sehr viele. Aber das stellte keine großes Problem dar, weil ich mittlerweile so geübt darin bin, Bretter aufzubauen. Ich sollte das mittlerweile auch blind schaffen. Als wir mit dem Aufbau fertig waren, spürte man einen Nervenkitzel und eine wettkämpferische Atmosphäre in der Luft mit einer Vorfreude auf den nächsten Tag.

Samstag – Turnier, Kaffee & Nervenkitzel

Der Morgen begann früh – vielleicht ein bisschen früh. Also erstmal ein Kaffee, um in den Tag zu starten (in meinen Adern fließt Kaffee). Dann ging es an die Anmeldung der KSF-Spieler. Julia Brieg, Steffi Weinberger und Ich durften uns erstmal um die Anmeldungen kümmern. Während sich der Turniersaal langsam füllte, konnte man schon am Empfang die gespannte Vorfreude der Kinder spüren. Alle waren hochmotiviert ihr bestes Zugeben.

Am Turnier nahmen die folgenden Mannschaften der Vereine Teil (sortiert nach endgültigen Ergebnissen):

U12:

  1. SK Freiburg-Zähringen
  2. SK Ettlingen
  3. SF Heidelberg
  4. Karlsruher SF 1
  5. SC Pforzheim
  6. SVG Konstanz
  7. SV Walldorf
  8. Karlsruher SF 3
  9. SC Ketsch
  10. SC Bühlertal
  11. SK Lahr

U14:

  1. SV 1947 Walldorf
  2. Karlsruher SF 1
  3. SV Hockenheim
  4. SK 1947 Sandhausen
  5. SC Viernheim
  6. SK Freiburg-Zähringen 1
  7. SK Lahr
  8. Karlsruher SF 2
  9. SV Vimbuch
  10. SF 1954 Conweiler

U16:

  1. SC Viernheim
  2. Karlsruher SF 1
  3. SVG Konstanz
  4. SV Walldorf
  5. SC Untergrombach
  6. OSG Baden-Baden
  7. SC Pforzheim
  8. SF Neureut
  9. Karlsruher SF 2

U20 (Open):

  1. Karlsruher SF 1853
  2. SC Neumühl
  3. SC Viernheim
  4. SC Untergrombach

Besonders spannend war es für mich, die U12 zu betreuen. Erst fanden die meisten Ihr Brett nicht, aber nach ein bisschen Hilfe, klappte auch das. Es war vor allem beeindruckend zu sehen, wie ruhig und konzentriert auch die Kleinen spielten. Und das Beste: Vor jeder Partie wurde sich fair die Hand gereicht. Ich fand den Anblick großartig, wie sich alle Kinder simultan vor Partiebeginn die Hand reichten. Ein echtes Highlight war der Moment, als nur noch eine Partie lief: Alle anderen standen drumherum, fieberten mit und analysierten die Züge im Kopf mit.

Kulinarische Highlights & Bürgermeisterbesuch
Persönliches Turnier-Highlight? Ganz klar: die Waffeln! Es gab sogar eine laktosefreie Variante, die aber nicht so gefragt war. Trotzdem war die Verpflegung top. Mittags gab es dann Würstchen im Brot mit veganer Alternative. Und für mich? Noch ein Kaffee… und noch einer.

Zwischendurch wurde mir noch die Aufgabe erteilt Fotos zu machen. Ich werdet ja sehn, ob mir diese Aufgabe auch gelungen ist.

Ein kleines Schach-Duell & die Erkenntnis des Tages
In einer Pause habe ich mich selbst ans Brett gesetzt und gegen ein paar Kinder gespielt. Mein Caro-Kann hat sich vielleicht ein bisschen verbessert – aber am Ende musste ich mir wieder mal eingestehen: Es gibt so viele Kinder, die einfach viel besser Schach spielen als ich. Trotzdem hat es Spaß gemacht!

Fazit 

Ein großartiger Tag mit vielen unvergesslichen Momenten. Es war beeindruckend zu sehen, wie viele Kinder teilgenommen haben und mit welcher Begeisterung sie gespielt haben. Auch Spieler in meiner Altersklasse waren da, was mich persönlich gefreut hat. Man hätte die Paarungen vielleicht an einem anderen Ort aufhängen sollen, weil ständig Menschen im Eingangsbereich der Halle standen. Trotz des kleinen Tohuwabohus war es für mich ein sehr interessanter Tag, weil ich noch nie an einem so großen Schachturnier teilnehmen durfte. Überall Schachbegeisterte. Einfach schön.

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